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Der verwendete Laser arbeitet bei 532 nm und wird ähnlich wie das Licht in einem Glasfaserkabel moduliert – allerdings mit einer millionenfach höheren Leistung.
Das digitalisierte Genom wird unkomprimiert im Datenformat FASTA mit einer Größe von ca. 3,2 GB auf den Laserstrahl aufmoduliert. Der reine Sendevorgang dauert etwa 20 Minuten und ist je nach aktuellem Zustand der Atmosphäre aus großer Entfernung sichtbar. Das Ziel des Lasers ist der Treffpunkt mit einem ausgewählten Stern und seinen Exoplaneten.
Da alle Sternensysteme eine Eigenbewegung haben, wird anhand von Gaia-Daten (ESA) zunächst die Position berechnet, an der der Laser das System treffen kann.
Die Ankunft des Signals erfolgt je nach Zielsystem in wenigen bis mehreren hundert Jahren. (Erdnächster Exoplanet ist Proxima Centauri b mit 4,24 Jahren Laufzeit) Durch die lange Laufzeit des Lasers weitet sich sein Strahl kegelförmig auf. Dies führt einerseits dazu, dass die Leistung pro Fläche stark abnimmt, ermöglicht es aber gleichzeitig, dass das Lichtsignal im gesamten anvisierten Sternensystem detektierbar ist.
Ein wesentlicher Teil des Laserstrahls läuft somit nach dem Rendezvous weiter – ein glimmendes Flüstern vergangenen Lebens durch die ewige Dunkelheit des Alls. Als Nachweis für die erfolgreiche Transmission erhält jeder Kunde eine zeitkomprimierte Videoaufnahme (Timelapse), die den Abschuss des Laserimpulses dokumentiert.
In diesem Video ist zu sehen, wie der Laserstrahl die anvisierte Sternenposition verfolgt. Dies ist erforderlich, um die anvisierten Koordinaten gegen die Erdrotation auszugleichen.
Das Video steht zur freien Verfügung und kann beliebig weiterverwendet werden.

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