
Exoplaneten sind Planeten, die außerhalb unseres Sonnensystems um entfernte Sterne kreisen. Sie ähneln den Planeten unseres Sonnensystems, variieren jedoch stark in Größe, Zusammensetzung und Entfernung zu ihrem Heimatstern. Die habitable Zone ist der Bereich um einen Stern, in dem die Temperaturen in Bereichen liegen, in welchen flüssiges Wasser auf der Oberfläche eines Planeten existieren kann – eine grundlegende Voraussetzung für Leben, wie wir es kennen. Der erste Exoplanet wurde 1992 nachgewiesen. In den letzten Jahren nahm die Anzahl der Nachweise exponentiell zu. Am 14.Juli 2024 waren 6.911 Exoplaneten in 4.941 Systemen bekannt (NASA). Aus diesen Zahlen wird ersichtlich, dass es für Sterne normal ist Planeten zu haben. Bei der Detektion von Exoplaneten wird beispielsweise die Leuchtkraft eines Sternes über Zeit gemessen. Sinkt diese Leuchtkraft zyklisch, kann man davon ausgehen, dass ein Planet vor dem Stern vorbeizieht bzw. ihn umkreist. Ein für die Wissenschaft sehr interessanter Moment und im Idealfall kann das JWST, das modernste Teleskop der Menschen, einen Blick in die Atmosphäre des Planeten werfen, um diese genauer zu analysieren. Beobachtet man die Erde aus einem entfernten Sternsystem, ist dies auch der beste Moment um unsere Nachricht auf den Weg zu schicken.